Geschichte des Taekwondo
Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst mit Wurzeln in älteren koreanischen Kampfkünsten. Die moderne Form des Taekwondo entwickelte sich vor allem im 20. Jahrhundert, als verschiedene koreanische Schulen ihre Techniken, Begriffe und Trainingsformen stärker vereinheitlichten.
Der Name Taekwondo setzte sich in Korea in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Taekwondo sowohl als traditionelle Kampfkunst als auch als moderner Wettkampfsport weiter.
Ein wichtiger Schritt war die Eröffnung des Kukkiwon in Seoul im Jahr 1972. Das Kukkiwon gilt bis heute als zentrales Taekwondo-Hauptquartier und spielt eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung und Verbreitung des Taekwondo.
1973 wurde der internationale Dachverband gegründet, die damalige World Taekwondo Federation, heute World Taekwondo. Im selben Jahr fanden die ersten Taekwondo-Weltmeisterschaften in Seoul statt.
Auch olympisch gewann Taekwondo zunehmend an Bedeutung: 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona wurde Taekwondo zunächst als Demonstrationssportart vorgestellt. Seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gehört Taekwondo als offizielle olympische Sportart zum Programm.
Heute verbindet Taekwondo traditionelle Kampfkunst, Selbstverteidigung und modernen Sport. Im Mittelpunkt stehen Technik, Beweglichkeit, Konzentration, Respekt und die Entwicklung von Körper und Geist.